Mitteilungen der Deutsche Gesellschaft für Kardiotechnik e.V.

Mitteilungen der DGfK


Das Junge Forum der DGfK

Der Ideengeber, Mitgründer und Sprecher Dominik Blume wird aus beruflichen Gründen die Arbeit beim Jungen Forum einstellen. Das tolle Projekt, das Anfang 2015 auf den Weg gebracht wurde, entwickelt sich stetig weiter. Wir möchten uns bei Dominik herzlich bedanken und ihn aus seinem Amt verabschieden. Daraus resultierend werden Veränderungen bei der Verteilung der Ämter entstehen. Der jetzige Schriftführer Jan Turra übernimmt das Amt des Sprechers, das Amt des Schriftführers wird zeitnah neu besetzt.
Die Wahlen, die ursprünglich für dieses Jahr auf der Jahrestagung in Weimar geplant waren, werden nach Rücksprache mit dem Vorstand der DGfK auf das Jahr 2018 verschoben. Grund dafür ist, dass sich das Junge Forum weiterhin im Aufbau befindet und wir erst diverse Strukturen entwickeln und festigen müssen, bevor wir unsere Ämter durch Wahlen besetzen können. Dennoch arbeiten wir bereits an mehreren Projekten, wie beispielsweise die Planung und Umsetzung von Fortbildungen und Workshops. Weiterhin legen wir großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit den einzelnen Hochschulen der Kardiotechnik (FH Aachen, HS Furtwangen und Akademie für Kardiotechnik Berlin).
Alle Studenten und Auszubildenden sowie Berufsanfänger sind immer herzlich willkommen uns tatkräftig bei den Ideen und Projekten zu unterstützen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite www.jungesforum-dgfk.de .
Mit den besten Grüßen.

Das Junge Forum, KARDIOTECHNIK, September 2017


Neues Praktikum für angehende Kardiotechniker am HLM-Simulator CardioSim an der Hochschule Furtwangen

Im Wintersemester 2016/2017 fand an der Hochschule Furtwangen zum ersten Mal ein weiteres Praktikum am HLM-Simulator CardioSim im Zentrum für Angewandte Simulation statt. Neben den Praktika „Extrakorporale Zirkulation 1 und 2“, in denen Aufbau und Priming der Herz-Lungen-Maschine sowie die Durchführung einer extrakorporalen Zirkulation am HLM-Simulator CardioSim praxisnah geübt werden können, wird nun das Praktikum „Spezielle extrakorporale Zirkulation / ECLS“ angeboten. Das neue Praktikum richtet sich an Studierende im 6. Fachsemester, die ein Praxissemester in einer kardiotechnischen Abteilung absolviert haben, oder an Master-Studenten mit praktischer Erfahrung in der Kardiotechnik. Unter der Leitung von Prof. Dr. Haimerl, Andreas Dietz und Sven Maier konnten 12 Studierende aus dem Bachelor-Studiengang Medical Engineering und dem Master-Studiengang Technical Physician nun am HLM-Simulator CardioSim gezielt Zwischenfälle und Komplikationen während der extrakorporalen Zirkulation trainieren und üben sowie eine extrakorporale Zirkulation mit einer Zentrifugalpumpe als arterieller Pumpe durchführen. Ein weiteres Thema im Praktikum war das Vorbereiten und Anschließen von ECLS-Systemen. Neben der praktischen Ausbildung am HLM-Simulator wurden auch Zwischenfälle besprochen, die nicht am CardioSim simuliert werden können.
Das neue Praktikum ermöglicht den Studierenden das gefahrlose Üben von Zwischenfällen am HLM-Simulator und stellt daher eine ausgezeichnete Möglichkeit zur Vorbereitung auf eine spätere Tätigkeit als Kardiotechniker dar.

KARDIOTECHNIK, Mai 2017


Sehen und wachsen

Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.
(Wilhelm von Humboldt 1767–1835, Gelehrter, Schriftsteller und Staatsmann)

Das Leben definieren wir oft durch das, was wir erreicht haben: Beruf, Sicherheit, Zufriedenheit, erreichte Ziele, Unabhängigkeit und vieles andere mehr. Gerade in der Arbeitswelt treiben uns diese Attribute zu Neuerungen oder Verbesserungen an und machen den einen oder anderen in der Zukunft unvergessen. Mehr denn je zeigen uns aber Naturgewalten und politisch unruhige Zeiten, dass Sicherheit und Zufriedenheit nicht eingefordert werden können. Menschliche Verbindungen werden im Gegensatz zu Innovationen nicht unbedingt weitergetragen, bilden aber die Grundlage für menschliches Zusammensein im privaten und beruflichen Bereich und machen das Zusammenleben tragfähig und vielleicht sogar unvergessen. Wir danken allen Beteiligten, die uns bei der Erstellung der Zeitschrift KARDIOTECHNIK geholfen haben, denn auch hier sind menschliche Verbindungen notwendig, damit wir auf dem neuesten Stand bleiben und unsere Patienten von unserem Wissen profitieren. Wir wünschen allen Beteiligten und Lesern zum Jahresende viel Zeit, Verbindungen zu pflegen, damit das Leben nicht nur eindimensional geprägt wird.

Im Namen der Redaktion der Zeitschrift KARDIOTECHNIK, Johannes Gehron, KARDIOTECHNIK