Mitteilungen der DGfK
Kardiotechnik-Film fertiggestellt
Wie
vom DGfK-Vorstand beschlossen, entstand in den letzten Monaten ein umfassender
und faszinierender Film über den Beruf des Kardiotechnikers. Unter dem Titel
„Ein Beruf für das Leben“ wird von der geschichtlichen Entwicklung der Kardiotechnik
über die Ausbildung bis zur Rolle des Kardiotechnikers im Herzteam ein ausführliches
Porträt präsentiert. Am Beispiel verschiedener Herzkliniken zeigt der 30-minütige
Film die vielfältigen Aufgabengebiete des Berufs. Als Kommentator führt
Christoph Benk durch die Sequenzen, ergänzt von Statements einiger Herzchirurgen.
In erster Linie ist der Film für eine Zielgruppe außerhalb der Kardiotechnik
gedacht, um den Beruf z. B. für Politiker, Klinikverwaltungen, Patienten,
Studienanfänger und andere transparent und vor allem bekannter zu machen.
Zusätzlich zur Langversion steht auch eine Kurzversion (beide sowohl in
Deutsch als auch in Englisch) zur Verfügung. Erstmalig wurde der Film am
1.12.2012 auf der Mitgliederversammlung in Berlin vorgestellt.
Kurzfassung
des Films "Ein Beruf für das Leben"
Ungekürzte
Fassung des Films "Ein Beruf für das Leben"
Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Kardiotechnik erhalten eine
DVD über das
Sekretariat des Akademischen Beirats der DGfK e.V.
Frau Andrea Pötzsch
MediClin Herzzentrum Coswig
Lerchenfeld 1
06869 Coswig
Die DGfK dankt an dieser Stelle den Sponsoren ganz herzlich
für ihre Unterstützung
Gunter Morche, KARDIOTECHNIK Dezember 2012
Chronik der Deutschen Gesellschaft für Kardiotechnik
Bereits
1971 trafen sich zum ersten Mal die Kardiotechniker der damaligen deutschen
Universitätskliniken, um ihren Berufsverband zu gründen. Dies geschah parallel
zu der Gründung der Dt. Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie,
die aus der Dt. Gesellschaft für Chirurgie entstand. So fand einerseits
eine Gründung, andererseits eine Spezialisierung auf ärztlicher Seite statt.
Inzwischen sind 41 Jahre vergangen. Strukturell und politisch hat sich einiges
getan: neue Generationen, neue Verfahren, Ausbildungsstätten, Akademisierung,
hoher Einfluss auf europäischer berufspolitischer Ebene und zunehmender
Kontakt auf Augenhöhe mit anderen medizinischen Disziplinen. Dies alles
hat den Kollegen Peter Böttger, weitere Ehemalige und noch Aktive sowie
den Vorstand der DGfK dazu bewogen, die letzten 41 Jahre in Form einer Chronik
zusammenzufassen. Die Chronik beinhaltet sowohl geschichtliche Daten zur
Entwicklung unserer Gesellschaft,der einzelnen Kliniken und des Berufs als
auch aktuelle Gedanken zum Auftritt und zur Zukunft unserer Fachgesellschaft
auf lokaler und europäischer Ebene. Weiterhin gibt sie Auskunft über parallele
Entwicklungen in der ehemaligen DDR, beschreibt die Entwicklung der kardiotechnischen
Dienstleis tung und klammert auch das Thema Frauen in der Kardiotechnik
nicht aus. Die Chronik wurde erstmalig während der 41. Internationalen Jahrestagung
und 4. Fokustagung Herz in Berlin vorgestellt. In einer ersten Auflage wird
sie in Kürze über den normalen Buchhandel (ISBN 978 -3-939305-84-2
) oder online
verfügbar sein
Die Chronik der Deutschen Gesellschaft für Kardiotechnik beinhaltet folgende
Kapitel:
Kap. 01: 57 Jahre Kardiotechnik in Deutschland (1955-2012)
Kap. 02: Geschichte der Deutschen Gesellschaft für Kardiotechnik e. V.
Kap. 03: Berufsbild Kardiotechnik
Kap. 04: Ausbildung und Zertifizierung:
Kap. 05: Fachzeitschrift KARDIOTECHNIK
Kap. 06: Zusammenarbeit mit europäischen Verbänden
Kap. 07: Kardiotechnik als Dienstleistuing - Perfussionsservice
Kap. 08: Frauen in der Kardiotechnik
Kap. 09: Kardiotechnik in der DDR
Kap. 10: Wissenschaft und Kardiotechnik
Kap. 11: Wahrnehmung der Kardiotechnik in der Öffentlichkeit
Kap. 12: Zukunft der Kardiotechnik
Kap. 13: Ausgewählte Biografien
Johannes Gehron, KARDIOTECHNIK Dezember 2012
Ankündigung Arbeitsgruppen
Wie auf der Abteilungsleitersitzung in Fulda beschlossen,
wollen wir nun beginnen, verschiedene Arbeitsgruppen zu Fachthemen in der
Kardiotechnik zu bilden. Es sind vorgesehen:
1. Minimierte EKZ-Systeme/optimierte EKZ
2. EKZ bei Säuglingen und Kindern
3. ECMO/ECLS
4. Herzunterstützungssysteme
5. Neue Aufgaben in der Kardiotechnik
6. Perfusionsleitlinien
7. Nationale Perfusionsdatenbank
Unser Kollege und Webmaster Maik Foltan stellt ab sofort einen entsprechenden
Link zur den Arbeitsgruppen
zur Verfügung. Über diesen Link ist es möglich, sich je nach Interessenlage
in eine Liste einzutragen. Sobald die Listen vollständig sind, wird der
Vorstand der DGfK die weitere Organisation, die Leitung der Gruppen und
die Struktur festlegen und benennen.
Ziel dieser Arbeitsgruppen ist es, einheitlichere Standards zu bekommen,
die aktuelle Studienlage zu unterschiedlichen Themen aufzuarbeiten und evtl.
einen Richtlinien-/Leitlinienkatalog für die Kardiotechnik in Deutschland
zu erstellen. Aus diesen Gründen würden wir euch gern bitten, sich dieses
Projekts anzunehmen, aktiv im Verband mitzuarbeiten und eure Erfahrungen
in die eine oder andere Arbeitsgruppe einzubringen.
Gernot Hipp, Mitglied des Vorstands der DGfK, KARDIOTECHNIK
September 2012
Deutsche Stiftung Kardiotechnik
Nach
vielen Anfragen aus den Reihen der Kardiotechniker in Deutschland hat sich
im Laufe der letzten Jahre abgezeichnet, dass in unserem Berufsfeld ein
erheblicher Bedarf für die Unterstützung von Menschen besteht, die unverschuldet
und krankheitsbedingt in soziale oder finanzielle Notlagen geraten sind.
Daher haben wir uns entschlossen, in Zusammenarbeit mit der „Deutschen Gesellschaft
für Kardiotechnik e.V.“ eine Institution zu gründen, die es uns ermöglicht
gezielt und mit größter Effizienz am richtigen Punkt zu helfen. Mehr...
Wolf Ingo Wiese, KARDIOTECHNIK Mai 2012
Chronik der DGfK - Ein Rückblick
Auf der Vorstandssitzung der DGfK am 12.2.12 in Freiburg
wurde beschlossen, die mittlerweile 40-jährige Geschichte der DGfK zu Papier
zu bringen. Nur so kann sichergestellt werden, dass wichtige Ereignisse
und Entwicklungen von Beruf und Verband nicht für immer verloren gehen.
Für dieses umfangreiche Projekt einer Chronik der DGfK konnten wir das Gründungsmitglied
Peter Böttger, Berlin, gewinnen
– herzlichen Dank. Der Vorstand bittet alle Kolleginnen und Kollegen, ihn
bei seiner Materialsammlung mit Text und Bild zu unterstützen, damit im
Herbst eine spannende, lesenswerte und vollständige Chronik veröffentlicht
werden kann.
Christoph Benk, Präsident der DGfK, KARDIOTECHNIK Mai 2012
Chronik der DGfK - Ein Aufruf
Im
vergangenen Jahr feierte die DGfK ihr 40-jähriges Bestehen. Auf Anregung
unseres Präsidenten C. Benk haben sich der Autor dieses Beitrags und F.
Merkle (Berlin) bereit erklärt, eine Chronik der DGfK zu erstellen. Es ist
geplant, das Werk gedruckter Form zu veröffentlichen und rechtzeitig bis
zur 41. Internationalen Jahrestagung/ 4. Fokustagung Herz in Berlin fertigzustellen.
Dazu bitten wir alle Kardiotechnikerinnen und Kardiotechniker um Mithilfe
den einzelnen Kapiteln in Form von Abbildungen, Fotos und Mitarbeit als
Koautoren. Wer persönliche Erfahrungen, Erlebnisse, Anekdoten und Recherchen
beisteuern kann, ist herzlich eingeladen, sein Archiv zu öffnen. Sicherlich
schlummert bei dem einen oder anderen noch so mancher „Schatz“ aus alten
Kardiotechnik-Zeiten.
Wir freuen uns auf Ihre Mitarbeit und bitten bis 15. Juli 2012 um Ihre Beiträge,
Anregungen und Kommentare
Peter Böttger und Frank
Merkle oder telefonisch unter: (030) 549 799 40
Peter Böttger und Frank Merkle, KARDIOTECHNIK Mai
2012
2. Klausurtagung der Abteilungsleiter Kardiotechnik
Vom 20.–21. April 2012 fand die zweite Klausurtagung der
leitenden Kardiotechniker/-innen in Fulda statt. Ein Schwerpunkt des Treffens
war die Geschichte der Deutschen Gesellschaft für Kardiotechnik e. V., die
sich im Gründungsjahr im Juni 1971 noch Verband der Kardiotechniker Deutschlands
nannte (VdKD). Sechs von ehemals 25 Kollegen und Gründungsmitgliedern des
VdKD nahmen diese Einladung an. Es galt, die Ereignisse von damals chronologisch
aufzuarbeiten, damit sie der Nachwelt nicht verloren gehen. Die Mammutaufgabe
des Chronisten für die DGfK hat dankenswerterweise der ehemalige Kollege
Peter Böttger aus Berlin übernommen. Ihm fällt nun die Aufgabe zu, die Geschichte
der Kardiotechnik chronologisch aufzuarbeiten – eine sehr wichtige Aufgabe,
die bis heute noch nicht angegangen worden ist. Neben den Ehemaligen und
zukünftigen Chronisten nahmen 30 leitende Kollegen an der Klausurtagung
teil. Der Begrüßungsabend stand im Zeichen des kollegialen Miteinander und
des Gedankenaustauschs. Der nächste Tag hatte durch eine streng geführte
Agenda einen stark ausgeprägten Arbeitscharakter, so wie es für Klausurtagungen
auch üblich ist. Wie beim ersten Treffen war auch diese Tagung von fachlicher
Kompetenz und einem harmonischen und respektvollen Miteinander geprägt.
Folgende Punkte wurden teilweise sehr kontrovers, aber immer konstruktiv
diskutiert und vor allem mit Zielen definiert:
– Aktualisierung von Kommunikationsdaten (E-Mail-Adressen, Klinikdaten)
– Aktuelles zur Berufsanerkennung, Upgrade- Kurs zum ECCP
– Gründung von Arbeitsgruppen
– Nationale Perfusionsdatenbank
– Fragen zum Arbeitsrecht (Vortrag eines geladenen Referenten)
– Rückblick Tagung Weimar 2011, Vorschau auf Berlin 2012
Auch wenn nicht einmal 50 Prozent der leitenden Kardiotechniker anwesend
waren – wir hatten uns eine höhere Teilnahme erhofft –, möchten wir feststellen,
dass diese Klausurtagung ein voller Erfolg war. Wir halten diese regelmäßigen
Treffen für sehr wichtig: Einerseits gewähren sie Transparenz, andererseits
ermöglichen sie durch die direkte Kommunikation auf Leitungsebene eine schnellere
Umsetzung unterschiedlicher Themen, Aufgaben und Ergebnisse. Nicht zuletzt
festigen sie vor allem unser Berufsbild.
Gernot Hipp, Mitglied des Vorstands der DGfK, KARDIOTECHNIK
Mai 2012

