Deutsche Gesellschaft für Kardiotechnik e.V.

Fortbildung


Prüfen Sie Ihr Fachwissen


Lieber Internetnutzer,

ich möchte Ihnen die Möglichkeit geben, Ihr Fachwissen in Form eines Quiz zu prüfen. Dieses Quiz wird jeden Monat um weitere Fragen ergänzt und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll Ihnen in unterhaltsamer Form Ihr Wissen auffrischen. Vor der Veröffentlichung der Fragen und Antworten auf den Internetseiten der DGfK werden diese mit dem wissenschaftlichen Beirat der DGfK abgestimmt. Gerne können Sie mir auch Fragen oder Themenvorschläge zusenden.
Nun wünsche ich Ihnen viel Spaß mit den Fragen zu den Themen: Lunge, Myokarderregung, Pharmakologie, Spezifische Wärmekapazität, Zerebrale Blutversorgung, MRT, Thrombozytenaggregationshemmer, Gasgesetze, Medizin-Produkte-Gesetz, Aortenklappenersatz, Metabolismus, Hormone, Werkstoffe (Kunststoffe) in der Medizin, Laktat, Themperaturregulation Kälteagglutination, Volatile Anästhetika Transfusion, Vorhofflimmern, Diabetes Mellitus, Hochfrequenzchirugie, Statistik, Myokardprotektion, Sauerstoffmetabolismus, Computertomographie, Embryonalkreislauf, Sensorik an der HLM, Thrombozyten, Säure-Basen-Haushalt, Anomalie, Ultraschall, Blutkreislauf, Gefäßwiderstand, Katecholamine, Gehirn, Protamin und Heparin, Erythrozyt, Niere, Koronarversorgung, Atmung und Sauerstoff.

Maik Foltan, Webmaster der Deutschen Gesellschaft für Kardiotechnik e.V.

Thema: Lunge


1. Wie groß ist die Gasaustauschfläche der Lunge unter physiologischen Bedingungen?

a) 2 - 5 qm2
b) 25 - 50 qm2
c) 50 - 75 qm2
d) 70 - 140 qm2

2. Welches Phänomen beschreibt der Haldane Effekt?

a) Bikarbonatpufferung im arteriellen Blut
b) Hämoglobinbindung des CO2
c) Oxygenierung des venösen Blutes im Lungenkreislauf
d) Oxygenierung des peripheren Gewebes

3. Welcher Faktor beeinflusst den Gasaustauch in der Lunge am geringsten?

a) Partialdruck des Gases zwischen Blut und Alveole
b) Gasaustauschfläche
c) Durchblutung der Lunge
d) Diffusionstrecke zwischen Blut und Alveole

4. Welcher Druckgradient zwischen arteriellen und venösem Druck ist für eine Lungendurchblutung unter physiologischen Umständen ist ausreichend?

a) 5 mmHg
b) 8 mmHg
c) 15 mmHg
d) 25 mmHg

Thema: Myokarderregung


1. Was wird als "Overshoot" bezeichnet?

a) Der schnelle Einstrom von Natriumionen in die Myozyten
b) Die Umkehrung des Ruhemembranpotentials
c) Ein pathologisch bedingter übermäßiger Einstrom von Natriumionen während des Aktionspotentials
d) Eine zu hohe Verabreichung von Kalium, die sich auf die Erregung des Herzens auswirkt

2. Welche Änderung während des Aktionspotentials ist nicht direkt an der Depolarisation des Myozyten beteiligt?

a) Schneller Einstrom von Natriumionen
b) Änderung der Permeabilität des Sarkolemms für Natrium-, Kalium- und Calciumionen
c) Einstrom von Magnesiumionen

3. Wie kann eine Hypoxie bei einer KHK das Aktionspotential beeinflussen?

a) Sauerstoffmangel führt zu einer Senkung des Schwellenpotentials
b) Verkürzung des Aktionspotentials
c) Verlängerung des Ruhemembranpotentials
d) Veränderung der Membranpermeabilität für Natrium

Thema: Pharmakologie

1. Die Pharmakokinetik beschreibt die Gesamtheit aller Prozesse, denen ein Arzneistoff im Körper unterliegt.
Von welchem Faktor wird diese nicht beeinflusst?

a) Verteilung
b) Metabolisierung
c) Konzentration
d) Elimination

2. Welche Form ist keine Bindungskraft des Wirkstoffes an Rezeptoren?

a) Ionenpaarbindung
b) Wasserstoffbrückenbindung
c) Proteinbindung
d) Van-der-Waals Bindung


3. Die absolute Bioverfügbarkeit eines Wirkstoffes beschreibt:

a) Die applizierte Dosis, die nach der First-Passage Metabolisierung im Körper zur Verfügung steht
b) Die Menge eines Wirkstoffs, der in der Trägerlösung beinhaltet ist
c) Das Ausmaß der Verfügbarkeit eines applizierten Wirkstoffes am Wirkort
d) Die höchste messbare Plasmakonzentration eines applizierten Wirkstoffs

4. Welcher Faktor hat keinen Einfluss auf die Plasma-Eliminations-Halbwertszeit?

a) Clearance
b) Verteilungsvolumen
c) Applizierte Dosis
d) Proteinbindung

Thema: Spezifische Wärmekapzität

1. Welcher Faktor spielt bei der Berechnung des Wärmetransfers des Oxygenators keine Rolle?

a) Blutfluss
b) Hämatokrit
c) Wärmekapazität des Blutes
d) Bluttemperatur am Oxygenatoreinlass

2. Die spezifische Wärmekapzität des Blutes beträgt:

a) 0,15 kcal Kg-1°C-1
b) 0,50 kcal Kg-1°C-1
c) 0,90 kcal Kg-1°C-1
d) 1,50 kcal Kg-1°C-1

3. Wie berechnet sich die Wärmetauscherleistung des Oxygenators?

a)

x 100


b)

x 100


c)


d)


Thema: Zerebrale Blutversorgung

1. Die Blutversorgung des Gehirns wird durch welche extrakranialen Arterien gewährleistet?

a) Rechte und linke Arteria carotis interna
b) Rechte und linke Arteria vertebralis
c) Rechte und linke Arteria carotis externa
d) Jeweils rechte und linke Arteria carotis und Arteria vertebralis

2. Welche Aussage bezüglich der Blut-Hirn-Schranke trifft nicht zu?

a) Besteht aus 3 Schichten
b) Bildet eine Barriere für sonst kapillargängige Substanzen
c) Verhindert Schwankungen der Plasmazusammensetzung für Neurotransmitter (z.B. Noradrenalin)
d) Ist abhängig vom Verhältnis des zerebralen Blutflusses zum zerebralen Perfusionsdrucks

3. Welche Aussage bezüglich der zerebralen Autoregulation ist nicht korrekt?

a) Kann in sich entwickelnden Infarktarealen aufgehoben sein
b) Reguliert den Blutfluss innerhalb eines mittleren Zerebralen Perfusionsdruckes zwischen 50 und 150 mmHg
c) Kann bei Diabetikern vermindert sein
b) Kann bei Hypertonikern erhöht sein

4. Eine Erhöhung des arteriellen pCO2

a) hat keinen direkten Einfluss auf die zerebrale Durchblutung
b) erhöht den mittleren arteriellen zerebralen Perfusionsdruck
c) vermindert die zerebrale Autoregulation
d) bewirkt eine zerebrale Vasodilatation

Thema: MRT

1. Wann wurde die erste MRT Anlage in Betrieb genommen?

a) 1928
b) 1975
c) 1983
d) 1990

2. Welche Aussage über die Funktionsweise des MRT's ist nicht richtig?

a) Das klinische MRT verwendet die Kerne von Wasserstoffatomen zur Bildgebung.
b) Bei der Relaxation werden die Protonen für einige Millisekunden einem Hochfrequenzimpuls ausgesetzt, dadurch werden
b) die magnetischen Momente (Spins) der Protonen ausgelenkt

c) Die Zeit welche die Spins benötigen um aus der Längsrelaxation wieder in ihre Ausgangs-Ausrichtung zurückzukehren
c) wird als Längsrelaxations-Zeitkonstante bezeichnet

d) Mit einem zweiten Hochfrequenzimpuls werden die Protonen senkrecht zur Längsrelaxation stimuliert.
d) Damit wird die Transversalrelaxations-Zeitkonstante ermittelt


3. Bei welchen der folgenden Patientengruppen sind bei einer MRT-Untersuchung vermutlich keine Nebenwirkungen zu erwarten?

a) Patienten mit externen Fixateuren
b) Tätowierten und geschminkten Patienten
c) Schwangeren Patienten ab dem 3. Schwangerschaftsmonat
d) Patienten mit älteren Herzschrittmachermodellen

4. Welche Information im Bezug auf das Herz kann mittels MRT nicht gewonnen werden?

a) Informationen über die Anatomie des Herzens
b) Die Ejektionsfraktion
c) Das Herzzeitvolumen
d) Informationen über die Koronarperfusion
e) Den pulmonalen Gefäßwiderstand

Thema: Thrombozytenaggregationshemmer

1. Was ist kein durch direkte Thrombozytenaggregationshemmer angewandter Wirkungsmechanismus in der Akutversorgung des kardiologischen Patienten?

a) Hemmung der Thromboxan A2 Synthese
b) Inhibierung des P2Y12 Rezeptors
c) Hemmung der Plättchenfaktor 4 Synthese
d) Inhibierung des GP IIb-IIIa Rezeptors

2. Die Wirkungsdauer des Thrombozytenaggregationshemmers Azetylsalicylsäure beträgt normalerweise:

a) 6 - 8 Stunden
b) 24 Stunden
c) 48 Stunden
d) 7 -10 Tage

3. Welche Aussage über GP-IIb-IIIa Antagonisten ist korrekt?

a) GP-IIb-IIIa Antagonisten führen zu einer Hemmung der Thrombozytenfunktion
b) GP-IIb-IIIa Antagonisten binden mit vergleichbarer Aktivität an aktivierte und nicht aktivierte GP-IIb-IIIa Rezeptoren
c) GP-IIb-IIIa Antagonisten verhindern oder verlangsamen die Fibrinbildung
d) GP-IIb-IIIa Antagonisten müssen zu einer mindestens 50%igen Blockade der verfügbaren Rezeptoren führen, um eine
d) Wirkung zu erreichen


4. Welche Aussage bezüglich der Gruppe von Thienopyridinen (Clopidrogel, Ticlopidin) trifft nicht zu?

a) Thienopyridine sind sogenannte Prodrugs, die Wirkung entfaltet sich erst nach Metabolisierung in der Leber
b) Thienopyridine blockieren den Thrombozyten spezifischen Rezeptor P2Y12
c) Thienopyridine führen zu einer Inhibierung der ADP-induzierten Aktivierung des Fibrinogenrezeptors auf der
c) Thrombozytenmembran

d) Thienopyridine erhöhen den cAMP-Spiegel der Thrombozyten

Thema: Gasgesetze

1. Charle`s Gasgesetz sagt aus, dass bei einer Zunahme der Temperatur eines Gases:

a) der Druck ansteigt
b) das Volumen zunimmt
c) die Löslichkeit ansteigt
d) das Gasgewicht abnimmt

2. Beim Öffnen einer Flasche mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser kann welches Gasgesetz beobachtet werden?

a) Das Gasgesetz Boyle`s
b) Das Gasgesetz Dalton`s
c) Das Gasgesetz Henry`s
d) Das Gasgesetz Graham`s

3. Welches Gasgesetz muss während des luftgebundenen Transportes eines Patienten mit intra-aortaler Ballonpumpe bedacht werden?

a) Das Gasgesetz Graham`s
b) Das Gasgesetz Boyle`s
c) Das Gasgesetz Dalton`s
d) Das Gasgesetz Henry`s

4. Welche Komponente eines Gasgesetzes wird bei der Verabreichung von hochdosiertem Sauerstoff zur Behandlung der hypoxischen Hypoxie verändert?

a) Löslichkeit/ Graham`s Gasgesetz
b) Löslichkeit/ Henry`s Gasgesetz
c) Partialdruck/ Henry`s Gasgesetz
d) Partialdruck/ Boyle`s Gasgesetz

Thema: Medizin-Produkte-Gesetz (MPG)

1. Welche Aussage bezüglich des Anwendungsbereichs des MPG ist falsch:

a) Das MPG gilt nicht nur für die Medizinprodukte, sondern auch für deren Zubehör.
b) Das MPG gilt nicht für Produkte, die nicht als Medizinprodukte in Verkehr gebracht wurden, aber mit der
b)
Zweckbestimmung eines Medizinproduktes im Sinne der Anlagen 1 und 2 der Medizinprodukte-Betreiberverordnung
b) eingesetzt werden.

c) Das MPG gilt auch für Produkte die vom Hersteller sowohl zur Verwendung entsprechend den Vorschriften über
c) persönliche Schutzausrüstungen der Richtlinie 89/686/EWG des Rates vom 21. Dezember 1989 zur Angleichung der
c) Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten für persönliche Schutzausrüstungen (ABl. L 399 vom 30.12.1989, S. 18) als auch
c) der Richtlinie 93/42/EWG des Rates vom 14. Juni 1993 über Medizinprodukte (ABl. L169 vom 12.7.1993, S. 1) bestimmt
c) sind.

d) Das MPG gilt nicht für Transplantate oder Gewebe oder Zellen tierischen Ursprungs, es sei denn, ein Produkt wird unter
d) Verwendung von abgetötetem tierischen Gewebe oder von abgetöteten Erzeugnissen hergestellt, die aus tierischen
d) Geweben gewonnen wurden, oder es handelt sich um Medizinprodukte nach § 3 Nr. 4.

2. Wann ist es erlaubt ein Medizinprodukt in den Verkehr zu bringen, zu errichten, in Betrieb zu nehmen, zu
2. betreiben oder anzuwenden?

a) Wenn der begründete Verdacht besteht, dass sie die Sicherheit und die Gesundheit der Patienten, der Anwender oder
a) Dritter bei sachgemäßer Anwendung, Instandhaltung und ihrer Zweckbestimmung entsprechender Verwendung über ein
a) nach den Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaften vertretbares Maß hinausgehend unmittelbar oder mittelbar
a) gefährden.

b) Wenn das Datum abgelaufen ist, bis zu dem eine gefahrlose Anwendung nachweislich möglich ist.
c) Wenn fälschlich der Eindruck erweckt wird, dass ein Erfolg mit Sicherheit erwartet werden kann oder dass nach
c) bestimmungsgemäßem oder längerem Gebrauch keine schädlichen Wirkungen eintreten.

d) Wenn Medizinprodukten eine Leistung nicht beigelegt wird, die sie haben.

3. Welche Aussage über das erstmalige Inverkehrbringen und die Inbetriebnahme von Systemen und Behandlungseinheiten
3. sowie für das Sterilisieren von Medizinprodukten ist richtig?

a) Medizinprodukte dürfen nur an den Anwender abgegeben werden, wenn die für ihn bestimmten Informationen in deutscher
a) Sprache abgefasst sind. In begründeten Fällen kann eine andere für den Anwender des Medizinproduktes leicht
a) verständliche Sprache vorgesehen oder die Unterrichtung des Anwenders durch andere Maßnahmen gewährleistet werden.
a) Dabei müssen jedoch die sicherheitsbezogenen Informationen in deutscher Sprache oder in der Sprache des Anwenders
a) vorliegen.

b) Medizinprodukte, die eine CE-Kennzeichnung tragen und die entsprechend ihrer Zweckbestimmung innerhalbder vom
b) Hersteller vorgesehenen Anwendungsbeschränkungen zusammengesetzt werden, um in Form eines Systems oder einer
b) Behandlungseinheit erstmalig in den Verkehr gebracht zu werden, müssen einem Konformitätsbewertungsverfahren
b) unterzogen werden.

c) Enthalten das System oder die Behandlungseinheit Medizinprodukte oder sonstige Produkte, die keine
c) CE-Kennzeichnung nach Maßgabe dieses Gesetzes tragen, oder ist die gewählte Kombination von Medizinprodukten
c) nicht mit deren ursprünglicherZweckbestimmung vereinbar, muss das System oder die Behandlungseinheit keinem
c) Konformitätsbewertungsverfahren nach Maßgabe der Rechtsverordnung nach § 37 Abs. 1 unterzogen werden.

4. Welche Aussage über Medizinprodukteberater ist richtig?

a) Die für die Bezeichnung Medizinprodukteberater erforderliche Sachkenntnis besitzt, wer eine Ausbildung in einem
a) naturwissenschaftlichen, medizinischen oder technischen Beruf erfolgreich abgeschlossen hat und Information über die
a) jeweiligen Medizinprodukte und, soweit erforderlich, in der Einweisung in deren Handhabung erworben hat.

b) Der Medizinprodukteberater hat der zuständigen Behörde auf Verlangen seine Sachkenntnis nachzuweisen. Er hält
b) sich auf dem neuesten Erkenntnisstand über die jeweiligen Medizinprodukte, um sachkundig beraten zu können.
b) Der Auftraggeber hat für eine regelmäßige Schulung des Medizinprodukteberaters zu sorgen.

Thema: Aortenklappenersatz

1. Was ist heutzutage die Hauptursache für eine erworbene Aortenklappenstenose?

a) Rheumatisches Fieber
b) Kalzifizierung
c) Streptokokkeninfektion
d) Clamydia Infektion

2. Welche Klappenöffnungsfläche gilt als Indikation für den Aortenklappenersatz?

a) < 2,0 cm2
b) < 1,5 cm2
c) < 1,0 cm2
d) < 0,5 cm2

3. Was wird als prosthesis-patient-mismatch bezeichnet?

a) Abstoßungsreaktion des Körpers gegenüber der künstlichen Herzklappe
b) Zu klein gewählter künstlicher Klappenersatz, der keine gesamte Entleerung des linken Ventrikels während der Systole aazuläßt
c) Zustand bei dem die effektive Klappenöffnungsfläche der künstlichen Herzklappe kleiner ist als die Öffnungsfläche der
aanativen Aortenklappe

d) Hämodynamisch wirksame paravalvuläre Lekage

4. Was ist kein mögliches Anzeichen zur Diagnostik einer Aortenklappenstenose?

a) Niedrige Blutdruckamplitude
b) Verbreiteter Herzspitzenstoß
c) Linksherzinsuffizienz mit Lungenödem
d) Linksherzseitige hypertrophe EKG Veränderungen

Thema: Metabolismus

1. Welches ist der am schnellsten reagierende physiologische Mechanismus zur Korrektur des Säure-Basen Haushalts?

a) Phosphate Puffer
b) Bikarbonat Puffer
c) Respiration
d) Renale Regulierung

2. Was wird während des anaeroben Metabolismus primär von den Zellen produziert?

a) Adenosin
b) Adenosin Monophosphat
c) Adenosin Diphosphat
d) Adenosin Triphosphat

3. Welche zusätzlichen Endmetaboliten entstehen während des aeroben Stoffwechsels?

a) CO2 und H2O
b) CO2 und Laktat
c) Laktat und H2O
d) Laktat und Pyruvat

4. Welcher Zustand kann bei einem Laktatwert von 4,2 mmol/L angenommen werden?

a) Laktat ist im Normbereich
b) Adequater anaerober Metabolismus
c) Adequater aerober Metabolismus
d) Inadequater anaerober Metabolismus

Thema: Hormone

1. Was ist eine prinzipielle Wirkungsweise der Hormone?

a) Konfigurationsänderung an Enzymen
b) Direkte Freisetzung von Enzymen des Endorgans
c) Hemmung oder Förderung der Enzymsynthese
d) Änderung der Substratbereitstellung für enzymatische Reaktionen

2. Bei der Hyperthyreose kommt es zu:

a) Einem negativ-chronotropen und positiv inotropen Effekt, sowie zur Erhöhung des Herzminutenvolumens.
b) Einem positiv-chronotropen und positiv-inotropen Effekt, sowie zur Erhöhung des Herzminutenvolumens.
c) Einem positiv-chronotropen und negativ-inotropen Effekt, sowie zur Erniedrigung des Herzminutenvolumens.
d) Einem negativ-chronotropen und negativ-inotropen Effekt, sowie zur Erniedrigung des Herzminutenvolumens.

3. Was stimuliert die Ausschüttung von Renin?

a) Blutdruckabfall
b) Vermehrte Nierendurchblutung
c) Regulatorische Freisetzung aus dem Hypothalamus
d) Volumenbedingte Dehnung des rechten Vorhofs

4. Die Ausschüttung des Antidiuretischen Hormons (ADH) wird durch welche Hauptstimuli angeregt?

a) Erhöhung der renalen Natriumausscheidung / Abnahme der Kaliumkonzentration im Blut
b) Zunahme der extrazellulären Osmolarität / Abnahme des Plasmavolumens
c) Verminderte Nierendurchblutung / Reduzierte Glomeruläre Filtrationsrate
d) Reduzierter Hämatokrit / Erhöhtes Plasmavolumen

Thema: Werkstoffe (Kunststoffe) in der Medizin

1. Aus welchen Materialien bestehen Oxygenatormembrane heutzutage?

a) Polypropylen (PP) und Polymethypenten (PMP)
b) Polyoxymethylen (POM) und Polyurethan (PUR)
c) Polytetrafluorethylen (PTFE) und Polysulfon (PSU)
d) Polyvinylchlorid (PVC) und Poycarbonat (PC)

2. Zu welcher Gruppe der Kunststoffe gehört Polyvinylchlorid (PVC)?

a) Thermoplaste
b) Duroplaste
c) Elastomere
d) Thermoplastische Elastomere

3. Was ist Dioctylphthalat (DOP) bzw. Di(2-ethylhexyl)-phthalat? Wofür werden diese Stoffe verwendet?

a) DOP und DEHP sind durch Polyaddition hergestellte Polymere, welche eine gute Biokompatibilität aufweisenaaaaaaaaaaa aaaund in der Medizintechnik häufig eingesetzt werden
b) DOP und DEHP sind Phthasäureester und werden als Weichmacher in PVC verwendet
c) DOP und DEHP sind langkettige Monomere und werden in PVC als Weichmacher zugesetzt

4. Welches der genannten Verfahren wird nicht zur Herstellung von Kunststoffen angewendet?

a) Polyaddition
b) Polykondensation
c) Polysubtraktion
d) Polymerisation


Thema: Laktat

1. Die Endprodukte der aneroben Glykolyse sind:

a) Laktat und Wasserstoffkationen
b) Pyruvat und Wasserstoffkationen
c) Laktat und Wasserstoffionen
d) Pyruvat und Wasserstoffionen

2. Die Laktatkonzentration ist nicht erhöht bei:

a) Status epilepticus
b) Lokalen Durchblutungsstörungen
c) Thiaminerhöhung
d) Vermindertem Herz-Minutenvolumen
e) Mittelschwerer Leberfunktionsstörung

3. Diabetes mellitus begünstigt die Entstehung von Laktatazidosen.

a) Nein
b) Ja

4. Normalwerte des Laktates im Plasma liegen bei:

a) 0,6 - 1,7 mmol/l
b) 1,6 - 2,7 mmol/l
c) 2,6 - 3,7 mmol/l
d) 3,6 - 4,7 mmol/l


Thema: Themperaturregulation

1.Wo werden die temperaturregulierenden Mechanismen gesteuert?

a) Hypophyse
b) Kleinhirn
c) Neuronen im verlängertem Rückenmark
d) Hypothalamus

2. Was wird unter einer aktiven Hypothermie verstanden?

a) Reduzierung der Körpertemperatur während der Extrakorporalen Zirkulation
b) Schnelles Abkühlen des Körpers bei der akzidentiellen Hypothermie (z.B. Sturz in Eiswasser)
c) Die körpereigen induzierte Herabsetzung des Sollwerts der Körpertemperatur
d) Körpereigene ausgelöste Vasodilatation der peripheren Gefäße bei großer Hitze



3. Was versteht man unter dem Begriff Durstfieber?

a) Anstieg der Körpertemperatur durch die Entstehung von Reibungswärme der Erythrozyten an der Gefäßwand,
-- ausgelöst durch eine akute Dehydration und der subsequenten Erhöhung des Hämatokrit-Wertes

b) Anstieg der Körpertemperatur, ausgelöst durch die mangelnde Fähigkeit des Körpers
-- zur Temperaturregulation durch Schwitzen aufgrund Flüssigkeitsmangels
c) Massives Verlangen nach alkoholischen Getränken bei Patienten im Delirium tremens


4. Was versteht man unter der Lewis Reaktion?

a) Kurzzeitige intermittierende Vasodilation in Hypothermie
b) Vasodilation der peripheren Blutgefäße in Hyperthermie
c) Reduzierung des Stoffwechsels in tiefer Hypothermie
d) Zerebrale Autoreaktion auf akuten Temperaturabfall


Thema: Kälteagglutination

1.Welche Blutbestandteile sind von der Kälteagglutination betroffen?

a) Thrombozyten
b) Erythrozyten
c) Leukozyten
d) Lymphozyten

2. Kälteagglutinine sind:

a) Antikörper im Serum
b) Antigene im Serum
c) Antikörper auf den Erythrozytenmembran
d) Antigene auf der Erythrozytenmembran



3. Was ist keine mögliche Auswirkung der Kälteagglutination?

a) Hämolyse
b) Komplement Aktivierung
c) Fibrinformation
d) Vaskulärer Verschluss


4. Welches Organ ist während des Kardiopulmonalen Bypasses einschliesslich der Verabreichung von Blutkardioplegie am meisten durch Kälteagglutinine gefährdet?

a) Gehirn
b) Niere
c) Herz
d) Leber


Thema: Volatile Anästhetika

1.Welche Aussage über volatile Anästhetika ist nicht richtig?

a) Die anästhetische Potenz eines Narkosegases wird durch die minimale alveoläre Konzentration (MAC) ausgedrückt
b) Volatile Anästhetika sind gut steuerbar
c) Der Eintritt der gewünschten Narkosewirkung hängt vom HZV ab
d) Ein hohes HZV verzögert die Narkoseeinleitung
e) Die aufgenommene Menge an Narkosegas ist von der alveolo-pulomanalvenösen Druckdifferenz anhängig
f) Bei adipösen Patienten ist mit einer schnelleren Elimination des Narkosegases zu rechnen.
g) Volatile Anästhetika können einen Anstieg des intrakraniellen Druckes hervorrufen

2. Wovon ist die Elimination von Narkosegas nicht abhängig?

a) Alveoläre Ventilation
b) Herzzeitvolumen
c) Gewebelöslichkeit
d) Blutlöslichkeit
e) Siedepunkt
f) Narkosedauer


3. Welches Narkosegas wird in Deutschland nicht mehr verwendet?

a) Halothan
b) Desfluran
c) Isofluran
d) Enfluran
e) Lachgas

4. Welcher Faktor kann die Minimale Alveoläre Konzentration von Narkosegasen erhöhen?

a) Hypernatriämie
b) Verwendung von zentral wirksamen Medikamenten
c) Hypothermie
d) Anämie
e) Hohes Alter


Thema: Transfusion

1.Welche für die Bluttransfusion relevante Aussage vermittelt der Indirekte Coombs Test einer Kreuzprobe?

a) Das Vorhandensein von Antikörpern im Serum des Empfängers, die sich an die Erythrozyten
---des Spenders anheften können.

b) Die Übereinstimmung der Blutgruppen des Spenders und Empfängers
c) Die Agglutination der Erythrozyten des Spenders und Empfängers nach Zugabe des Coombs Enzyms


2. Welcher Mechanismus kann während und nach einer Bluttransfusion in eine akute Lungeninsuffizienz führen?

a) Durch Botenstoff induziertes Lungenödem
b) Agglutination der roten Blutkörperchen in der Lungenstrombahn und die daraus resultierende Verminderung
-- des Blutflusses
c) Erhöhte Transfusion von roten Blutkörperchen mit bereits reduzierter Sauerstofftransportkapazität



3. Warum kann ein Erythrozytenkonzentrat bei sachgerechter Lagerung innerhalb des Verfalldatums einen erhöhten Kaliumwert aufweisen?

a) Kalium ist ein wesentlicher Bestandteil der Zusatzlösung, die nach der Blutentnahme zugeführt wird
b) Äquibrilieren (Ins Gleichgewicht bringen) der Intrazellulären und Extrazellulären Kaliumkonzentration
c) Bei der Blutabnahme und Blutaufbereitun kommt es zur Schädigung der Zellmembran der roten Blutkörperchen,
-- welche dann Kalium freisetzen.

4. Um wieviel Prozent sollte der Hämatokrit nach Transfusion eines Erythrozytenkonzentrates (ca. 250 - 280 ml) in einem normalgewichtigen Patienten ohne erhöhten Erythrozytenumsatz ansteigen?

a) 0 - 1 %
b) 1 - 2 %
c) 2 - 3 %
d) 3 - 4 %
e) 4 - 5 %


Weitere Quizfragen