Deutsche Gesellschaft für Kardiotechnik e.V.

Fortbildung


Prüfen Sie Ihr Fachwissen


Lieber Internetnutzer,

ich möchte Ihnen die Möglichkeit geben, Ihr Fachwissen in Form eines Quiz zu prüfen. Dieses Quiz wird jeden Monat um weitere Fragen ergänzt und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll Ihnen in unterhaltsamer Form Ihr Wissen auffrischen. Vor der Veröffentlichung der Fragen und Antworten auf den Internetseiten der DGfK werden diese mit dem wissenschaftlichen Beirat der DGfK abgestimmt. Gerne können Sie mir auch Fragen oder Themenvorschläge zusenden.
Nun wünsche ich Ihnen viel Spaß mit den Fragen zu den Themen: Volatile Anästhetika Transfusion, Vorhofflimmern, Diabetes Mellitus, Hochfrequenzchirugie, Statistik, Myokardprotektion, Sauerstoffmetabolismus, Computertomographie, Embryonalkreislauf, Sensorik an der HLM, Thrombozyten, Säure-Basen-Haushalt, Anomalie, Ultraschall, Blutkreislauf, Gefäßwiderstand, Katecholamine, Gehirn, Protamin und Heparin, Erythrozyt, Niere, Koronarversorgung, Atmung und Sauerstoff.

Maik Foltan, Webmaster der Deutschen Gesellschaft für Kardiotechnik e.V.

Thema: Volatile Anästhetika

1.Welche Aussage über volatile Anästhetika ist falsch?

a) Die anästhetische Potenz eines Narkosegases wird durch die minimale alveoläre Konzentration (MAC) ausgedrückt
b) Volatile Anästhetika sind gut steuerbar
c) Der Eintritt der gewünschten Narkosewirkung hängt vom HZV ab
d) Ein hohes HZV verzögert die Narkoseeinleitung
e) Die aufgenommene Menge an Narkosegas ist von der alveolo-pulomanalvenösen Druckdifferenz anhängig
f) Bei adipösen Patienten ist mit einer schnelleren Elimination des Narkosegases zu rechnen.
g) Volatile Anästhetika können einen Anstieg des intrakraniellen Druckes hervorrufen

2. Wovon ist die Elimination von Narkosegas nicht abhängig?

a) Alveoläre Ventilation
b) Herzzeitvolumen
c) Gewebelöslichkeit
d) Blutlöslichkeit
e) Siedepunkt
f) Narkosedauer


3. Welches Narkosegas wird in Deutschland nicht mehr verwendet?

a) Halothan
b) Desfluran
c) Isofluran
d) Enfluran
e) Lachgas

4. Welcher Faktor kann die Minimale Alveoläre Konzentration von Narkosegasen erhöhen?

a) Hypernatriämie
b) Verwendung von zentral wirksamen Medikamenten
c) Hypothermie
d) Anämie
e) Hohes Alter


Thema: Transfusion

1.Welche für die Bluttransfusion relevante Aussage vermittelt der Indirekte Coombs Test einer Kreuzprobe?

a) Das Vorhandensein von Antikörpern im Serum des Empfängers, die sich an die Erythrozyten
--des Spenders anheften können.

b) Die Übereinstimmung der Blutgruppen des Spenders und Empfängers
c) Die Agglutination der Erythrozyten des Spenders und Empfängers nach Zugabe des Coombs Enzyms


2. Welcher Mechanismus kann während und nach einer Bluttransfusion in eine akute Lungeninsuffizienz führen?

a) Durch Botenstoff induziertes Lungenödem
b) Agglutination der roten Blutkörperchen in der Lungenstrombahn und die daraus resultierende Verminderung
-- des Blutflusses
c) Erhöhte Transfusion von roten Blutkörperchen mit bereits reduzierter Sauerstofftransportkapazität



3. Warum kann ein Erythrozytenkonzentrat bei sachgerechter Lagerung innerhalb des Verfalldatums einen erhöhten Kaliumwert aufweisen?

a) Kalium ist ein wesentlicher Bestandteil der Zusatzlösung, die nach der Blutentnahme zugeführt wird
b) Äquibrilieren (Ins Gleichgewicht bringen) der Intrazellulären und Extrazellulären Kaliumkonzentration
c) Bei der Blutabnahme und Blutaufbereitun kommt es zur Schädigung der Zellmembran der roten Blutkörperchen,
-- welche dann Kalium freisetzen.

4. Um wieviel Prozent sollte der Hämatokrit nach Transfusion eines Erythrozytenkonzentrates (ca. 250 - 280 ml) in einem normalgewichtigen Patienten ohne erhöhten Erythrozytenumsatz ansteigen?

a) 0 - 1 %
b) 1 - 2 %
c) 2 - 3 %
d) 3 - 4 %
e) 4 - 5 %


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